Das Kochmesser gehört mittlerweile zu den Universalwerkzeugen in der Küche- sei es beim Putzen und Hacken von Gemüse, beim Scheiden von Fleisch oder von Fisch sowie beim Entbeinen von Wild. Kochmesser gibt es sowohl gezähnt als auch gewellt sowie mit glatter Schneide. Wichtig aber ist hierbei vor allem die Schneidequalität.
Ob diese optimal ist, kann man zum Beispiel beim Schneiden einer Tomate ausprobieren: Wenn die Klinge die Tomatenhaut glatt abscheidet, ohne dass das Messer abrutscht und in gefährliche Nähe zum Finger gerät, kann man mit der Qualität sehr zufrieden sein.
Viele Kochmesser haben heute eine Keramikklinge. Diese garantieren einen superscharfen Präzisionsschnitt, aber sie sollten keinesfalls zum Schneiden von Gefriergut verwendet werden, da die Klinge sonst splittern könnte.
Dies liegt aber weniger an der Temperatur, sondern am harten Aggretgatzustand des zu Schneidenden. Deshalb ist auch anzuraten, als Schneideunterlage ein Holzbrett statt eines Glasbrettes zu nehmen.
Wichtig ist auch die richtige Handhabung des Messers: Ein Keramikmesser muss beim Schneiden immer ganz gerade gehalten werden, da die dünne aber spröde Klinge sonst brechen könnte. Die Vorteile eines Keramikmessers liegen außer in seinem guten, weil extrem scharfen Schnitt auch darin, dass diese Messer nicht rosten. Zudem sind sie vom Gewicht her sehr leicht und nehmen keine Küchengerüche an.
Japanische Kochmesser blicken auf eine lange Tradition zurück, sie werden aus feinsten Damaszener-Stahl hergestellt- aus demselben Material wie auch die berühmten Samurai-Schwerter der Japaner.
Mit einem japanischen Universal-Kochmesser kann man Fisch in hauchdünne Scheiben schneiden, es eignet sich aber auch hervorragend für Fleisch und Gemüse. Wichtig zu wissen ist, dass diese Kochmesser aus Japan immer sofort nach dem Gebrauch von Hand abgewaschen und sehr gut abgetrocknet werden müssen, da sie rostanfällig sind.
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