Das Hackmesser erinnert mit seiner starren, breiten Klinge in rechteckiger Form an ein Hackebeil. Seine Klinge ist beidseitig geschliffen und hat im Allgemeinen eine Länge von 15 bis 20 cm.
Hackmesser sind besonders robust und daher vielseitig einsetzbar: Sie eignen sich nicht nur prima zum Zerteilen von Fleisch, Rippchen, Geflügel und anderen schwer trennbaren Lebensmitteln. Sie leisten auch sehr gute Dienste beim Schneiden und Zerkleinern von Gemüse, Kohlköpfen, Obst und Kräutern. Aufgrund seiner Vielseitigkeit gehört das Hackmesser besonders im asiatischen Raum zur Grundausstattung einer jeden Küche. Deshalb wird es hierzulande auch oft Chinesisches Kochmesser genannt. Ironischerweise stammen die qualitativ besten Chinesischen Hackmesser aber aus Japan.
Nahezu alle namhaften Messerhersteller haben das Hackmesser im Sortiment. Unterscheidbar sind sie nach Form, Verarbeitung und Materialien. Je nach Hersteller variieren Klingenformen leicht – mal ist der Rücken vorn schwungvoll abgerundet, mal kompakt und eckig, mal mit einem Loch zum Aufhängen versehen.
Beim Kauf sollte man – wie bei jedem Schneidewerkzeug – besonders auf die Qualität der Klinge achten. Je besser der Stahl, desto schärfer und langlebiger ist das Messer. Die Klinge wird bei guter Qualität aus mehreren Lagen Stahl hergestellt. Ein weiteres wichtiges Güte-Kriterium ist ein gut ausbalanciertes Gewichtsverhältnis zwischen Klinge und Griff. Besonders billige Exemplare liegen durch eine zu schwere Klinge oft schlecht in der Hand und verursachen bei längerer Benutzung leicht Schmerzen im Handgelenk. Gängige Griffmaterialien sind Kunststoff und Holz.
Durch Übergreifen mit Zeigefinger und Daumen über den Klingenrücken ist ein gutes Hackmesser trotz seines relativ hohen Gewichts einfach und mühelos zu handhaben.